Installation des Backupservers

Installation des Grundsystems

  • Die aktuelle Installations-CD herunterladen und brennen.
  • Installations-CD booten und Install German 64 Bit auswählen.
  • Als Option Backupserver, 1x HDD auswählen.
  • Passwort für Benutzer root vergeben.
  • Änderungen auf das Speichergerät schreiben mit “Ja” bestätigen.
  • Sie müssen die automatisch generierte Partitionierung nur noch bestätigen.
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  • Partitionierung beenden und Änderungen übernehmen auswählen. Sicherheitsabfrage bestätigen.
  • Installation fertigstellen

Einrichten des Backupservers

Nach erfolgreicher Installation an der Konsole als Benutzer root mit dem oben vergebenen Passwort einloggen.

Zum Einrichten des Servers iservchk eingeben. Alle benötigten Einstellungen werden nun der Reihe nach abgefragt. Sollte die Einrichtung an irgendeiner Stelle abbrechen, kann sie jederzeit erneut gestartet werden.

Das IServ-Konfigurationsmenü kann durch Eingabe von iservcfg in der Konsole aufgerufen werden. Bei einem dedizierten Backupserver sollte es folgende Einträge enthalten:

Netzwerkschnittstellen

Allgemein

Nach dem Aufruf wird eine Liste der konfigurierten Netzwerkschnittstellen angezeigt. Dabei werden die einzelnen Netzwerkkarten angefangen mit eth0 durchnummeriert. Die erste ist normalerweise die OnBoard-Netzwerkkarte. Virtuelle Netzwerkschnittstellen werden durch einen angehängten Doppelpunkt sowie eine Nummer gekennzeichnet, z. B. eth0:0.

Wählt man einen Eintrag an, werden Bezeichnung, MAC-Adresse und Verbindung-Status der entsprechenden Netzwerkkarte angezeigt. Außerdem kann man die IP-Adresse (address) und Netzwerkmaske (netmask) sowie den Standard-Gateway (gateway) und DNS-Nameserver (dns-nameservers) der Schnittstelle konfigurieren. Eine DNS-Suchdomain (dns-search) sollte nicht verwendet werden.

Eine Netzwerkschnittstelle sollte nur für die Netzwerkkarten hinzugefügt werden, die auch eine IP-Adresse brauchen. Wird eine Netzwerkkarte weder in der Liste der konfigurierten Netzwerkschnittstellen noch unter Hinzufügen aufgelistet, so ist kein passender Linux-Treiber vorhanden.

Konfiguration

Der Backupserver benötigt eine Netzwerkschnittstelle, die mit dem lokalen Netzwerk verbunden ist. Seine IP-Adresse kann man frei aus dem Netzwerk wählen, wir empfehlen jedoch die Adresse des Portalservers plus eins zu verwenden. Die Netzwerkmaske ist die gleiche, wie auf dem Server. Als Standard-Gateway sowie DNS-Nameserver trägt man die IP des Portalservers ein.

Beispiel: Verwendet der Portalserver die IP-Adresse 10.0.0.1, so bekommt der Backupserver die IP-Adresse 10.0.0.2, Netzwerkmaske 255.0.0.0, Standard-Gateway 10.0.0.1 und DNS-Nameserver 10.0.0.1.

DSL-Einwahl

Die DSL-Einwahl sollte auf dem Backupserver deaktiviert sein.

AutoUpdate & Hostname

Um die IServ-Pakete installieren zu können, müssen erst die Zugangsdaten zu unserem Update-Server eingetragen werden. Bitte geben Sie den Hostnamen (in der Form backup.meine-domain.de) sowie das Passwort ein, das Sie von uns erhalten haben und testen Sie die Einstellungen. Falls der Test fehlschlägt, funktioniert entweder die Internetverbindung nicht oder die Zugangsdaten sind falsch. Der Update-Modus sollte in der Regel auf stable stehen, damit nur getestete Pakete installiert werden.

Sind die Daten korrekt eingetragen, lädt der Server automatisch jede Nacht Updates für die installierten Pakete herunter und richtet sie ein. Zusätzlich können Sie das Update hier auch manuell durchführen.

Paketverwaltung

Installieren Sie über den Punkt Hinzufügen das Paket IServ Backupserver. Weitere Pakete werden nicht benötigt.

Backupserver-Konfiguration

Siehe Backup einrichten.