Stadt investiert 2,5 Millionen Euro

Infrastruktur für acht Schulen

Greven - Der 2017 aufgestellte Medienentwicklungsplan ist ein Fahrplan, der regelt, wie die Schulen in Trägerschaft der Stadt Greven mit digitaler Infrastruktur ausgestattet werden.

Oliver Hengst


Server (Bild aus dem Gymnasium), Datenleitungen, W-Lan-Zugangspunkte und viele unterschiedliche Endgeräte müssen eingerichtet und gewartet werden. Foto: MünsterscheZeitung

Grundschulen sind an eine 150-Mbit-Leitung, die weiterführenden Schulen an eine 250-Mbit-Leitung von Unitymedia angeschlossen. Mittelfristig sollen sie Glasfaseranschlüsse bekommen, wie Thomas Kloster, Fachdienstleiter IT im Rathaus, erläutert. Der Fünf-Jahres-Plan sieht Investitionen in Höhe von 2,5 Millionen Euro vor – komplett aus städtischen Mitteln. „Wir wollten nicht auf den digitalen Bildungspakt warten. Wir haben uns schon vorher auf den Weg gemacht, weil es einfach wichtig ist, die Schulen zukunftsgerecht auszustatten“, sagt Frank Hänel, im Rathaus für Schulfragen zuständig.

Alle zwölf Monate gibt es Jahresgespräche, in denen mit den Schulen „Einkaufslisten“ vereinbart werden – je nach Schwerpunkt der Schule. „Die weiterführenden Schulen setzen meistens auf Beamer, die Grundschulen eher auf TV-Screens“, weiß Kloster. Wichtig sei nur, dass die Technik miteinander harmoniere und Standards entspreche. Das erleichtert die Wartung erheblich.

Die Schulen und die Stadt nutzen die Plattform I-Serv für die Wartung und die interne Kommunikation (auch mit Schülern). „Wenn man früher mit einer Klasse in den Computerraum ging, dauerte es eine viertel Stunde, bis der letzte PC hochgefahren war. Heute kann man sie vorab per I-Serv starten“, nennt Hänel einen Vorteil. Die Server stehen in Greven. „Nicht in der Cloud, nicht in Amerika oder sonst wo“, betont Kloster.

MünsterscheZeitung, 15.05.2019