Schulen ohne Netz

Landkreis sieht sich Kritik ausgesetzt und kündigt Abhilfe an

Von Anzeiger für Harlingerland


Das NIGE nutzt Software-Programm „IServe“, auf dem Monitor zu sehen ist die Startseite, seit 2009 in allen schulischen und verwaltungs-technischen Bereichen. „Wir sind sehr zufrieden“, bestätigen Schulleiterin Petra Palenzatis, Verwaltungsleiter Theo Vienna und Schuladministrator Hanno ter Haseborg. Foto: Klaus Händel

Schulleiter befürchten eine Abkoppelung von der technischen Entwicklung.

Wittmund. Datenverlust, Zugriffsprobleme, langsame Leitungen: Die Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Wittmund haben die ständigen Fehlermeldungen satt. Lehrer und Schüler verzweifeln, sehen sich in hohem Maße von der technologischen Entwicklung abgekoppelt.

In einem Schreiben an Landrat Matthias Köring, das alle Direktoren der Schulen in Kreisträgerschaft unterzeichnet haben, wird darum gebeten, „zukünftig auf Systeme zu setzen, die in Niedersachsen Standard und von der anerkannten ,Initiative n21’ ausdrücklich empfohlen werden“.

Diesem Ansinnen, so erklärte der neue Leiter der EDV-Abteilung des Landkreises, Uwe Vogel, werde man sich nicht verschließen. Man habe sich das favorisierte System, mit unter anderem das Niedersächsische Internatsgymnasium Esens (NIGE, in Trägerschaft des Landes Niedersachsen) arbeitet, bereits angesehen.

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Anzeiger für Harlingerland, 26.09.2014