Nutzen
IServ ist nicht nur der perfekte Server für das lokale Netzwerk, IServ
ist vor allem ein mächtiger Schulserver mit dem pädagogischen Anspruch
zur...
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Förderung des autonomen Lernens
Wege und Ergebnisse in einem Lernprozess sind zwar zielgerichtet, jedoch
nicht immer vorherbestimmbar. Das Medium IServ in Verbindung mit dem Internet
ermöglicht eine individuelle Gestaltung von Lernprozessen hinsichtlich Phantasien,
Ideen, Tempo und der Präsentation von Zwischen- und Endergebnissen.
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Förderung der sozialen Kompetenz
Lernen ist nicht nur ein individueller und stiller Prozess, sondern er findet
in der Öffentlichkeit, beispielsweise den Diskussionsforen, statt. Öffentliche
Beiträge finden sofort Resonanz, erfordern eine Auseinandersetzung und damit
auch deutlich die Übernahme von Verantwortung für eigene Arbeitsergebnisse
und Standpunkte. Da ein solcher Lernprozess u.U. sehr dynamisch verläuft,
wird es für jeden Beteiligten offensichtlich sein, dass man überzeugen muss,
Prioritäten vereinbaren muss, Arbeitsteilung verabredet und auch voneinander
lernt.
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Förderung des fächerübergreifenden Lernens
Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Kursen, Klassen und Fächern ist
aus organisatorischen Gründen an jeder Schule erschwert. So ist eine zeitliche
und räumliche Abstimmung oft ein größeres Hindernis als die inhaltliche Absprache
und Zusammenarbeit. Die Einbeziehung von IServ ermöglicht aber weitgehende
zeitliche und räumliche Flexibilität. Kontaktaufnahme, Bearbeitung von Aufgabenstellungen
sind jederzeit und von jedem Ort aus möglich, wenn nur ein internetfähiger
Rechner vorhanden ist. Schulisches Lernen kann über das sonst übliche Zeitraster
hinaus stattfinden.
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Förderung der Medienkompetenz
Die Benutzung der Kommunikationsplattform IServ mit all seinen Möglichkeiten
lehrt SchülerInnen und LehrerInnen das Arbeiten in vernetzten Systemen. Die
direkte, filterlose und in der Technik intuitiv verstehbare Kommunikation,
fördert und übt den Umgang mit Nachrichten und Informationen:
- Meinungsaustausch in öffentlichen und in gruppenzugehörigen Diskussionsforen
- Verwaltung von E-Mail und Mailinglisten
- Kommunikation in eigenen geschützten Chat-Räumen
- Zugriff auf Dateien (eigene, gruppenzugehörige und öffentliche Dateien)
- Beiträge (Texte, Bilder...) auf den Schulserver laden und allen bzw.
bestimmten Gruppen zur Verfügung stellen
Auch der/die LehrerIn profitiert durch die direkten und unmittelbaren Kommunikationsmittel
bei Unterrichtsvor- und Nachbereitung, bei Hausaufgaben und Bereitstellung von
Unterrichtsmaterialien, bei Klassen- und AG-Geschäften usw. Die Vielfalt der
neuen Möglichkeiten wird sich erst in der praktischen Handhabung in seinem vollen
Umfang zeigen.
Alle Möglichkeiten lassen sich nicht nur in der Schule, sondern auch von zu
Hause aus völlig gleichwertig nutzen und gestalten. Mit IServ werden Chancen
geschaffen, die eine Entwicklung neuer Lernkulturen ermöglichen.
Schülerinnen und Schüler erschließen sich diese Möglichkeiten spielerisch.
Dabei wird es zu Verstößen gegen die sog. Nettikette oder zu anderweitigen Verfehlungen
kommen, weil IServ durch seine Vielfältigkeit das (Schul-)Leben abbildet. Es
bedarf also dringend der Moderation durch kundige Anwender (Admin, Adminteam,
auswählte SchülerInnen und LehrerInnen), die zunächst ungeübten Schülerinnen
und Schüler behutsam(!) zu dieser neuen Art der Kommunikation anzuleiten.
Die pädagogische Idee des IServ-Konzeptes gründet sich wesentlich auf die Eigenverantwortlichkeit
der Nutzer (Schülerinnen und Schüler "erziehen" sich gegenseitig).
Daher gilt:
- So wenig Zensur wie möglich
- Lehrer sollten sich in ihrer - von Schülern häufig so empfunden - besserwisserischen
Art zurücknehmen
- Nur in Ausnahmefällen einschränkende Kontrolle (siehe Benutzerordnung)
Auf der einen Seite müssen Freiräume zum Spielen und Ausprobieren gegeben werden,
auf der anderen Seite muss sich das Bewusstsein der Eigenverantwortlichkeit
in der gemeinsamen Nutzung von IServ und der gegenseitigen Rücksichtnahme vermitteln.
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